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Dresden, 07.03.2010
BI installierte Protest-Plakate:
"Kein Kieswerk in Söbrigen!"
Seit dem 6.März weisen nun zwei große Transparente an den Ortseingängen Söbrigens darauf hin. "Wir wollen kein Kieswerk in unserer schönen Kulturlandschaft"
Zur Installation kam trotz überraschendem Neuschnee und Kälte eine illustre Runde von Mitstreitern und Unterstützern. Danke an alle, die dabei waren und/oder durch Ihre Spende die Plakate mitfinanziert haben.
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Den SZ-Artikel finden Sie hier!
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| Dresden, 19.08.09
646 Unterschriften & ein Körbchen mit Erdbeeren
Bürgerinitiative gegen das Kieswerk in Söbrigen traf sich heute mit der Oberbürgermeisterin Helma Orosz zur Übergabe der Unterschriften
Vertreter der Bürgerinitiative gegen das geplante Kieswerk in Dresden Söbrigen übergaben heute der Oberbürgermeisterin Helma Orosz vor der goldenen Pforte des Neuen Rathauses eine Liste mit 646 Unterschriften zum Schutz der wertvollen Kulturlandschaft zwischen Pillnitz und Pirna.
Gleichzeitig überreichten die Söbrigener der Oberbürgermeisterin ein Körbchen mit frischen Erdbeeren und Erdbeermarmelade, als Symbol für die Erdbeerfelder in der Umgebung von Söbrigen. Wird das Kieswerk genehmigt, müssten die Erdbeerfelder dem Kiesabbau weichen.
Wolf Freund, Vertreter der Bürgerinitiative, ist mit dem Treffen zufrieden: "Mich freut, dass die Oberbürgermeisterin auf unserer Seite ist und uns unterstützen will". Bei dem Gespräch betonte Frau Orosz ausdrücklich, dass man an einem Strang ziehen und dass sich auch die Landeshauptstadt Dresden bereits gegen das Vorhaben ausgesprochen hat. Diese Position werden die Mitarbeiter der Verwaltung auch beim kommenden Erörterungstermin vertreten.
Abschließend bedankte sich Frau OB Orosz für das Engagement der Bürgerinitiative und versprach sich mit dem Oberbürgermeister von Pirna bezüglich des weiteren Verfahrens abzustimmen.
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| Mo, 27. April, 19 Uhr, Sternwarte Graupa
„Wer andern eine Grube gräbt...“- Filmvorführung und Diskussion
Die alte Sternwarte in Graupa platze zur Diskussion über das geplante Kieswerk in Söbrigen und der anschließenden Filmvorführung fast aus den Nähten: alle 65 Stühle waren besetzt.
Steffi Zacharias und Hans Prugger schilderten den vielen Interessierte, welche Auswirkungen der Kiesabbau und das dazugehörige Kieswerk für Söbrigen und Umgebu haben würde: Lärm, Staub, LkW-Verkehr, Absenkung des Grundwasserspiegels....
Das Kieswerk, so wie es jetzt in Söbrigen angedacht sei, ist ein „gravierender Eingriff in die Lebensqualität der Anwohner“, erklärte Zacharias. Außerdem würden die Planungen eine Vielzahl von Problemen außer Acht lassen, ergänzte der Landschaftsarchitekt Prugger.
Ulrich Wieland, der Vorstandsvorsitzender des Netzwerkes der Initiativgruppen Gesteinsabbau e.V. und Peter Hettlich, baupolitischer Sprecher der GRÜNEN- Bundestagsfraktion, machten den Betroffenen Mut:
„Auch wenn es nicht einfach ist, sich gegen finanzstarke Unternehmen und das bundesdeutsche Bergrecht zu behaupten. Wer nicht kämpft, hat schon verloren", so Wieland. "Wichtig ist es, sich zu vernetzten, Öffentlichkeit zu erregen und Druck auf die Politik auszuüben, auf allen Ebenen. Denn, um die aktuellen Missstände und fatalen Sonderprivilegien für Bergbauvorhabenein aufzuheben, muss ein neues Berggesetz her“, ergänzte Hettlich.
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